Billenhausen

502 Einwohner

Pfarrhof Billenhausen

Der Ortsname Billenhausen kommt ursprünglich von dem Personennamen Billo. Das im 12. Jahrhundert gegründete benachbarte Kloster Ursberg hatte schon früh Besitzungen in Billenhausen. genannt. Im 13. und 14. Jahrhundert sind Adelige von Billenhausen erwähnt, wobei auch die Herren von Ellerbach urkundlich genannt werden. Die niedere Gerichtsbarkeit im Orte stand lange Jahre dem Kloster Ursberg zu, die hohe Gerichtsbarkeit hingegen wurde von der Markgrafschaft Burgau ausgeführt. Durch die Gebietsreform kam die bislang selbstständige Gemeinde Billenhausen zusammen mit dem Weiler Hirschfelden zum Jahresbeginn 1972 zur Stadt Krumbach. Im (ehemaligen) Dossenberger-Pfarrhof nahe der St. Leonhards-Kirche ist die Geschäftsstelle des Allgäu-Schwäbischen-Musikbundes (ASM) untergebracht. Ein intaktes Vereinsgeschehen zeugt vom Gemeinschaftsgeist der Dorfgemeinschaft. Jährlich wiederkehrende Festlichkeiten sind auch hierfür ein Beleg.

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